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 | Internationales Berliner Bierfestival |
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Internationales Berliner Bierfestival
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Am ersten August-Wochenende stand wie jedes Jahr Berlin wieder Kopf. Diesmal im doppelten Sinne. Einmal durch seine Einmaligkeit. Zum anderen dadurch, dass die Berliner Biermeile in diesem Jahr Jubiläum hat.
Vom 5. bis 7. August 2011 wurde das 15. Internationale Berliner Bierfestival gefeiert.
16. Internationales Berliner Bierfestival vom 3. bis 5. August 2012
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Berlin: Wir haben den längsten Biergarten der Welt
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Die hauptstädtische Biermeile am ersten August-Wochenende hatte in diesem Jahr Jubiläum - das 15. Internationale Berliner Bierfestival in Friedrichshain. Aus diesem Grund verwandelte sich die Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor zum „längsten Biergarten der Welt". Ein Weltrekord-Versuch, der gelungen ist. Aber, schön der Reihe nach.
300 Brauereien aus 86 Ländern waren vertreten. Die Besucher konnten unter 1.984 verschiedenen Bierspezialitäten auswählen. Veranstaltet wurde das Festival - wie immer, so lange ich denken kann - von der PRÄSENTA GmbH. Der Pressebeauftragte des Unternehmens Frank-Peter Bürger zeigte sich über den Besuch von rund 800.000 Besuchern sehr zufrieden. O-Ton: „ Besser geht es nicht. Es ist eine Genießer-Bienneile geworden."
Über 2.000 Meter wurden Biertisch an Biertisch aneinandergereiht. Gekommen waren nicht nur Berliner, sondern Gäste aus aller Welt und hatten den längsten Biergarten der Welt mit 1.820 Metern zustande gebracht. WELTREKORD! Allein knapp 8.000 Bierfreunde hatten sich vorher angemeldet. Jeder einzelne Teilnehmer wurde mit einer Festival-Biertischnummer und einem für das Festival limitierten 0,2 Liter fassenden Bierkrug ausgestattet. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Eintrag ins Guiness-Buch möglich wurde.
Übrigens: Entweder wurde der Krug mit „echtem" oder alkoholfreien Bier (z.B. für Kraftfahrer) gefüllt. Einer Umfrage unter Jounalistenkollegen zufolge präsentierte sich unter den Bierherstellera am besten die größte russische Brauerei „Baltika" aus St. Petersburg. Originell war auch die zum Ausdruck gebrachte Zuneigung einer Vielzahl von Bierfreunden zum Festival bzw. auch zum Präsenta-Veranstalter - ganz, wie man es deuten will - mit dem T-Shirt-Aufdruck „GmbH" („Geh mal Bier holen") Die pfiffigen Thüringer ließen das Bier von Frauen in Krankenschwestertracht mit der Aufschrift „Thüringer Biemotdienst" ausschenken. Alleinstellungsmerkmal, der ganz besonderen Art.
Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder deutsche Bierneuheiten. Ich möchte da nicht ins Detail gehen, sondern stellvertretend ein Beispiel hervorheben: Der erzgebirgische Volksheld Stülpner Karl feierte auf der Biermeile seine Wiederauferstehung. Der Olbernhauer Getränkevertrieb hatte das „Stülpner Bräu", das „Böhmisch hell" und „Erzgebirgisches .Premium Dunkel" im Angebot.
Kurzum: Man kann die Welt aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Man kann sie allerdings auch aus dem Bierglas kennen lernen. Na, dann „Prost!" -auch wenn's keine Biermeile gibt,
-dila- Foto: (C)2011 MEDIENINFO-BERLIN /Günter Meißner
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