Der Filmpark hatte sich tatsächlich in eine funkelnde Open-Air-Kulisse verwandelt. Min. 6000 Besucher, darunter außerordentlich viele Kinder unterschiedlichen Alters, waren nicht nur da, sondern mittendrin. Sie machten gut gelaunt richtiggehend mit. So bei „DR.Musikus", der mit seinen Show-und Musikeinlagen die Leute auch kurz vor 24.00 Uhr noch zu begeistern verstand. Dr. Musikus als „rasende Ein-Mann-Band", den man einfach erlebt haben muss.
Fantasy und Science-Fiction führten Regie. Stuntshow und Fechtspektakel. Pyro-Effekt-Schau und am Ende ein perfekt inszeniertes Höhenfeuerwerk a´la Sternenkrieg. Es gab einfach nichts, was es nicht gab. Ein unvergesslicher Tag, der eigentlich eine Nacht war. Wer nicht gekommen war, hatte etwas verpasst. Aber die „Lange Babelsberger Filmparknacht" wird es auch 2012 wieder geben.
Wir haben allerdings auch bei denen vorbeigeschaut, die nicht im Rampenlicht stehen - bei den Traumwerkern. Bei den Maskenbildnern, die dem Publikum den kunstvollen Akt der Verwandlung eindrucksvoll demonstrierten. Bei der Kostümscheiderin Andrea Bösi, die u.. a. dafür Sorge trägt, dass der angestaubte Turban vom „kleinen Muck" wieder auf Hochglanz gebracht wird. Oder bei der Kunstschriftmalerin Andrea Anders, die uns erklärte, wie in der „Fälscherwerkstatt" schrittweise ein Van Gogh-Bild durch die Hand eines ungeübten Schauspielers wieder neu entsteht. Eine feinmotorische Filigranarbeit, die der Laie nur schwer nachvollziehen kann. Was sich alle Traumwerker wünschen? Vor allem „neugierige Besucher, nicht nur zur Filmparknacht".
Dank an alle, die die Filmparknacht 2011 im Vorder-oder Hintergrund gestaltet oder ausgestaltet haben. Wir kommen wieder. -dila- Fotos: (C) 2011 MEDIENINFO-BERLIN / Günter Meißner
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